Hänschen klein... nein - Heidi klein, ging allein...

Aktualisiert: Juni 23




Das Erlebnis, das den Weg meiner Berufung prägte und der rote Faden.

In diesem Artikel erzähle ich dir von einem intensiven Erlebnis aus meiner Kindheit, und warum ich heute beruflich das tue, was ich tue...


Ich erinnere mich noch sehr gut an dieses Erlebnis!

Ich war ca. 3 Jahre, maximal 4 Jahre alt...

Meine um 1 Jahr ältere Schwester war im Kindergarten und meine 4 Jahre jüngere Schwester noch nicht geboren.

Ich vermute jetzt mal, dass meine Mutter einen Arzt-Termin hatte und sie mit meiner jüngeren Schwester schwanger war.

Also musste sie mich irgendwo für die Zeit ihres Arzt-Besuches unterbringen.

Sie brachte mich zu ihrer Schwester - meiner Tante - und versprach mir, mich bald wieder abzuholen.

Ich muss wohl sehr rebelliert haben...

Ja, ich geb´ zu, meine Tante und ich mochten uns nicht besonders... 😞

Es war bis dahin auch noch nie der Fall gewesen, dass ich alleine bei meiner Tante bleiben sollte und es fühlte sich auch ein bisschen komisch an.

Dennoch, es musste wohl seinen Grund haben...

Ich war immer schon ein aufgewecktes und interessiertes Kind.

Und ich weiß noch genau, wie ich mit meiner Tante - sie war das totale Gegenteil von mir, nämlich ordentlich, brav, streng... - in ihrer Küche war.

Es war alles so uninteressant dort und ich sollte mal nur zugucken...



Der Entdeckergeist in jedem von uns

Aber ich wollte mich beschäftigen und meinem Abenteuer-Geist folgen.

In einem Moment, als meine Tante aus der Küche ging, begann ich Interesse an den Inhalten der Küchenschränke und Schubladen kund zu tun. Wie das Kinder eben gerne so tun...

Ich öffnete und schloss, öffnete und schloss... eine Schublade nach der anderen...

Ich konnte nichts Interessantes finden, also hörte ich nicht so schnell damit auf..

Plötzlich kam meine Tante mit Schwung wieder in die Küche zurück. Scheinbar hörte sie was ich tat, und sofort fühlte ich mich in meiner Unschuld, aber total in Flagranti ertappt.

Ich wusste nicht was jetzt falsch war, aber ich FÜHLTE, dass etwas total unerwünscht war und guckte meine Tante erschrocken mit offenem Mund und großen Augen an.


Daraufhin prasselten laute und strenge Worte aus ihrem schmalen, verbissenen Mund auf mich ein. Ich konnte es nicht verstehen, aber es war so etwas in der Art: ‚was mir denn einfallen würde!? So etwas tut man doch nicht in einem fremden Haus!‘

und klopfte mir dabei ordentlich auf die Finger...

Ja, diese Art des Sprechens war wirklich total fremd für mich und sooooo unbequem. Vor allem erlaubte Tante keinen Widerspruch... 🙄

Diese Limitierung meines Wesens löste etwas in mir aus.

Dieser Moment und der Part, der danach folgte, ist ein erster Abschnitt des ROTEN FADENS in meinem Leben. Warum ich heute tue, was ich tue.



Die Kraft der Verwandlung

Wut stieg in mir hoch. Eine Wut, die viel zu groß war für diesen kleinen Körper.

Ein Gefühl der Ungerechtigkeit, des Unverständnisses und des Zornes... (heute als Erwachsene sage ich gerne ‚Heilige Wut‘ dazu).

Das konnte und durfte so nicht sein...

Da Widerspruch nicht erlaubt war, meine Mutter meines Erachtens schon viel zu lange nicht zurück gekommen war, nutzte ich einen Moment der Unaufmerksamkeit meiner Tante aus und verließ das Haus. Ich ging einfach los.

Ich wollte nur NACH HAUSE!

Nichts hielt mich zurück.

Kein Denken, keine Unsicherheit, keine Angst.

Ich kann mich noch so gut an dieses starke Gefühl in mir erinnern. Das große Bedürfnis, dahin zu gehen, wo es sich GUT anfühlt.

Stationen, an die ich mich noch erinnerte

Intuitiv erinnerte ich mich an die lange Baum-Allee, die ich entlang gehen musste und an irgendeine Kreuzung, an der es dann nach links weiter ging. Alles andere...?

Ist nur noch wie ein vernebelter Film in meinem Gedächtnis...

Aber das Gefühl....! DAS GEFÜHL WAR SEHR GUT! 🙂

Zwischendurch war zwar mal so ein Gedanke da: „Oh, ist dieser Weg heute aber lang...“

Es waren ca. 2,5 km und für ein kleines Kind schon eine ordentliche Strecke.

Aber das starke Gefühl, diese Wut in mir, ließ mich mutig weiter schreiten.


Da war ein Haus, das ich kannte, der Bäcker, der Friseur-Laden und eine Person, die mir half über die große Hauptstraße zu gehen.

(schon interessant, früher rief man nicht gleich die Polizei oder das Fundbüro an: Habe Kind gefunden... 🙃)

ZUFÄLLIG kam mir die letzten Meter vor unserem Haus meine Mutter entgegen! Juhuuuuu! 😜

Damals und Heute

Damals war es das nach Hause gehen im außen und später wurde es ein nach Hause gehen nach innen!

Es sind gesunde Anzeichen der SELBSTERMÄCHTIGUNG, dem zu folgen, was sich von innen heraus als stimmig anfühlt.

Beim Rückblick über meine letzten 50 Jahre gab es noch mehrere solche Stationen, mit genau diesem starken inneren Gefühl (mehr über mich).


Haltlos! Rebellisch! Freudig! Lebendig!

Was wohl die nächsten 50 Jahre noch kommen wird? 😉



Limitierung und Begrenzung, das Ende von Entwicklung

Der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht ist der, dass ich Situationen der Limitierung und Begrenzung für meinen natürlichen Entdeckergeist nicht akzeptieren kann und auch nicht will.

Genauso zum Thema Gesundheit.

Diese Stationen waren es dann, welche mich zu meinem heutigen Beruf (mehr über mich) führten und das Thema Gesundheit ANDERS zu betrachten, als ich es von der Medizin her kannte.

  • als meine Kinder die verordneten Medikamente nicht vertrugen und sich nur erbrochen hatten

  • meine Mutter, die an den Folgen der Therapie viel zu früh gestorben ist und

  • ich selbst – auch noch heute - immense Reaktionen auf chemische Substanzen habe.

Manche Menschen und Körper sind zu sensibel, als dass solche Herangehensweisen passen könnten und eine Unterstützung wären.

Doch solche Menschen sind sensibel und sensitiv genug, dass der geistige Weg der Gesund-werdung kraftvoll wirken kann.



Das Leben und die Welt entwickelt sich nur, wenn wir NEUES ausprobieren

Es geht nicht darum obrigkeitshörig zu sein und Angebote anzunehmen, nur weil du grad keine andere Lösung weißt!

Lerne wieder zu vertrauen, zu experimentieren und selbst zu erfahren, wie es sich anfühlt, wenn du deine eigenen Begrenzungen löst, indem du Neues zulässt!

Von da aus zu gehen, IN DIR, wo es sich GUT anfühlt, ist das Beste, das du für dich tun kannst! 😊🙏


Was mich privat ausmacht und was ich liebe

Ein privater Ausdruck mich diesem Entdeckergeist hinzugeben, ist das Reisen mit unserem Camping-Bus. Ohne Plan, ohne fixes Ziel. Wir wissen morgens beim Losfahren nie, wo wir abends sein werden.





Frisch, frei und soooo lebendig! So findest du die wunderbarsten, jungfräulichsten und natur-belassendsten Orte im Leben draußen und IN DIR drinnen!

It´s my life! It´s now or never!


Dieser Artikel soll Ausgangspunkt sein für weitere Artikel, wie du dein Kind oder dein Enkelkind mit Quantenheilung unterstützen kannst.

  • gegen Bevormundung im Schulsystem

  • Mobbing

  • Angst

  • Schüchternheit

  • gegen die Verurteilung des Tag-Träumens

  • oder auch Übertragungen von ungelösten Themen aus dem Feld der Eltern


Es geht immer darum, das Wesen eines Kindes zur Entfaltung zu bringen und nicht seine Probleme im System zu reparieren.

Stärke dein Kind in seiner Entwicklung auf diese Weise und wir werden eine andere Welt erleben, als die, welche die vorige und vorvorige Generation nach dem Krieg noch aufzuarbeiten hatte...


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